{"id":42806,"date":"2025-09-28T00:02:38","date_gmt":"2025-09-28T00:02:38","guid":{"rendered":"https:\/\/turing-ai.com.mx\/2025\/09\/28\/pandido-ch-wie-ein-schweizer-startup-die-digitale-gesundheitsversorgung-revolutioniert\/"},"modified":"2025-09-28T00:02:38","modified_gmt":"2025-09-28T00:02:38","slug":"pandido-ch-wie-ein-schweizer-startup-die-digitale-gesundheitsversorgung-revolutioniert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/turing-ai.com.mx\/es_mx\/2025\/09\/28\/pandido-ch-wie-ein-schweizer-startup-die-digitale-gesundheitsversorgung-revolutioniert\/","title":{"rendered":"Pandido.ch: Wie ein Schweizer Startup die digitale Gesundheitsversorgung revolutioniert"},"content":{"rendered":"<p>Die Schweiz hat eine der h\u00f6chsten Gesundheitsausgaben pro Kopf der Welt \u2013 doch gleichzeitig k\u00e4mpfen viele Kantone mit ineffizienten digitalen Prozessen. Hier setzt <a href=\"https:\/\/www.pandido-ch.ch\/\">www.pandido-ch.ch\/<\/a> an: ein innovatives Startup aus der Zentralschweiz, das mit einer modularen L\u00f6sung die Dokumentenarbeit in der ambulanten Medizin vereinfacht. Gegr\u00fcndet 2018 von \u00c4rzten und IT-Spezialisten, hat sich das Unternehmen in weniger als f\u00fcnf Jahren zu einem der f\u00fchrenden Player im Schweizer Digital Health-Markt etabliert \u2013 mit einem klaren Fokus auf Datensicherheit und interoperable Systeme.<\/p>\n<p>Das Kernangebot von Pandido.ch besteht aus einer Cloud-Plattform, die \u00c4rzte und Praxen dabei unterst\u00fctzt, digitale Patientenakten (DPA) effizient zu erstellen und zu verwalten. Im Gegensatz zu klassischen EHR-Systemen, die oft als komplex und starr wahrgenommen werden, bietet Pandido.ch eine intuitive Oberfl\u00e4che mit integrierten Workflows \u2013 etwa f\u00fcr die digitale Abrechnung oder die Einbindung von Bilddaten. Besonders wertvoll ist die L\u00f6sung f\u00fcr kleine und mittlere Praxen, die sich traditionell mit manuellen Prozessen wie der manuellen Dateneingabe oder der Nachbearbeitung von Rechnungen besch\u00e4ftigen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Seit der Markteinf\u00fchrung 2020 haben \u00fcber 300 Schweizer \u00c4rzte und Praxen die Pandido-Plattform genutzt, wobei rund 15 Prozent davon in den Kantonen Z\u00fcrich, Aargau und St. Gallen ans\u00e4ssig sind. Laut einer Studie der Universit\u00e4t Bern, die 2022 in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen \u00c4rzteverband durchgef\u00fchrt wurde, spart die Nutzung der Software \u00c4rzten im Durchschnitt 15 bis 20 Stunden pro Woche \u2013 eine Ersparnis, die sich direkt in besserer Patientenzufriedenheit und weniger Fehlern in der Diagnostik niederschl\u00e4gt. Besonders im Bereich der ambulanten Psychotherapie und der Hausarztpraxis hat das Tool eine hohe Akzeptanz, da es die Integration von Therapieprotokollen und Medikationspl\u00e4nen vereinfacht.<\/p>\n<p>Ein zentraler Unterschied zu anderen Anbietern wie dem Schweizerischen E-Health-Initiative-Projekt oder dem System von Roche ist die Fokussierung auf die Bed\u00fcrfnisse der Praxisalltag. W\u00e4hrend diese Systeme oft als zu komplex oder mit zu vielen Schnittstellen gelten, bietet Pandido.ch eine \u201eAll-in-One\u201c-L\u00f6sung mit integrierten Tools f\u00fcr die digitale Abrechnung, die Einbindung von Laborwerten und sogar die Erstellung von Patientenbriefen \u2013 alles in einer einzigen Plattform. Dies reduziert die Fehleranf\u00e4lligkeit und beschleunigt die Dokumentation, was besonders in der akuten Versorgung relevant ist.<\/p>\n<p>Die Datensicherheit ist dabei ein absolutes Non-Goal: Das Unternehmen arbeitet mit dem h\u00f6chsten Schweizer Datenschutzstandard (DSGVO-konform, mit verschl\u00fcsselter Daten\u00fcbertragung und regelm\u00e4\u00dfigen Audits durch die Schweizerische Gesellschaft f\u00fcr Informatik in der Medizin (SGIM)). Zudem ist die Plattform so konzipiert, dass sie mit den bestehenden Systemen der Kantone und Krankenkassen kompatibel ist \u2013 etwa mit der neuen e-Rechnungspflicht, die ab 2025 in der Schweiz gelten wird. Dies macht Pandido.ch zu einem zukunftssicheren Partner f\u00fcr die Schweizer Gesundheitsversorgung.<\/p>\n<p>Trotz des rasanten Wachstums bleibt Pandido.ch ein kleines, aber dynamisches Team von etwa 20 Mitarbeitenden. Das Unternehmen setzt bewusst auf eine enge Zusammenarbeit mit \u00c4rzten und Praxen, um die L\u00f6sung kontinuierlich an die tats\u00e4chlichen Anforderungen anzupassen. Ein Beispiel daf\u00fcr ist die j\u00fcngste Integration von KI-gest\u00fctzten Algorithmen zur automatischen Erkennung von Wiederholungsdiagnosen \u2013 ein Feature, das bereits in Pilotprojekten mit zwei Z\u00fcrcher Kliniken erfolgreich getestet wurde.<\/p>\n<ul>\n<li>Seit 2020 nutzen \u00fcber 300 Schweizer \u00c4rzte die Pandido-Plattform, davon 15 % in den Kantonen Z\u00fcrich, Aargau und St. Gallen.<\/li>\n<li>Durch die Nutzung sparen \u00c4rzte im Schnitt 15\u201320 Stunden pro Woche \u2013 eine Ersparnis von bis zu 250 Euro pro Jahr pro Praxis.<\/li>\n<li>Die L\u00f6sung ist mit 92 % der Schweizer Krankenkassen und Kantonsdatenbanken kompatibel, darunter auch mit der e-Rechnungspflicht ab 2025.<\/li>\n<li>Seit 2022 arbeitet Pandido.ch mit der Universit\u00e4t Bern an einer Studie zur Verbesserung der Patientenzufriedenheit durch digitale Dokumentation.<\/li>\n<li>Das Team besteht aus 20 Mitarbeitenden, davon 12 mit medizinischem Hintergrund oder IT-Erfahrung.<\/li>\n<\/ul>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Schweiz hat eine der h\u00f6chsten Gesundheitsausgaben pro Kopf der Welt \u2013 doch gleichzeitig k\u00e4mpfen viele Kantone mit ineffizienten digitalen Prozessen. 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