Die Schweiz hat eine der höchsten Gesundheitsausgaben pro Kopf der Welt – doch gleichzeitig kämpfen viele Kantone mit ineffizienten digitalen Prozessen. Hier setzt www.pandido-ch.ch/ an: ein innovatives Startup aus der Zentralschweiz, das mit einer modularen Lösung die Dokumentenarbeit in der ambulanten Medizin vereinfacht. Gegründet 2018 von Ärzten und IT-Spezialisten, hat sich das Unternehmen in weniger als fünf Jahren zu einem der führenden Player im Schweizer Digital Health-Markt etabliert – mit einem klaren Fokus auf Datensicherheit und interoperable Systeme.
Das Kernangebot von Pandido.ch besteht aus einer Cloud-Plattform, die Ärzte und Praxen dabei unterstützt, digitale Patientenakten (DPA) effizient zu erstellen und zu verwalten. Im Gegensatz zu klassischen EHR-Systemen, die oft als komplex und starr wahrgenommen werden, bietet Pandido.ch eine intuitive Oberfläche mit integrierten Workflows – etwa für die digitale Abrechnung oder die Einbindung von Bilddaten. Besonders wertvoll ist die Lösung für kleine und mittlere Praxen, die sich traditionell mit manuellen Prozessen wie der manuellen Dateneingabe oder der Nachbearbeitung von Rechnungen beschäftigen müssen.
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Seit der Markteinführung 2020 haben über 300 Schweizer Ärzte und Praxen die Pandido-Plattform genutzt, wobei rund 15 Prozent davon in den Kantonen Zürich, Aargau und St. Gallen ansässig sind. Laut einer Studie der Universität Bern, die 2022 in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Ärzteverband durchgeführt wurde, spart die Nutzung der Software Ärzten im Durchschnitt 15 bis 20 Stunden pro Woche – eine Ersparnis, die sich direkt in besserer Patientenzufriedenheit und weniger Fehlern in der Diagnostik niederschlägt. Besonders im Bereich der ambulanten Psychotherapie und der Hausarztpraxis hat das Tool eine hohe Akzeptanz, da es die Integration von Therapieprotokollen und Medikationsplänen vereinfacht.
Ein zentraler Unterschied zu anderen Anbietern wie dem Schweizerischen E-Health-Initiative-Projekt oder dem System von Roche ist die Fokussierung auf die Bedürfnisse der Praxisalltag. Während diese Systeme oft als zu komplex oder mit zu vielen Schnittstellen gelten, bietet Pandido.ch eine „All-in-One“-Lösung mit integrierten Tools für die digitale Abrechnung, die Einbindung von Laborwerten und sogar die Erstellung von Patientenbriefen – alles in einer einzigen Plattform. Dies reduziert die Fehleranfälligkeit und beschleunigt die Dokumentation, was besonders in der akuten Versorgung relevant ist.
Die Datensicherheit ist dabei ein absolutes Non-Goal: Das Unternehmen arbeitet mit dem höchsten Schweizer Datenschutzstandard (DSGVO-konform, mit verschlüsselter Datenübertragung und regelmäßigen Audits durch die Schweizerische Gesellschaft für Informatik in der Medizin (SGIM)). Zudem ist die Plattform so konzipiert, dass sie mit den bestehenden Systemen der Kantone und Krankenkassen kompatibel ist – etwa mit der neuen e-Rechnungspflicht, die ab 2025 in der Schweiz gelten wird. Dies macht Pandido.ch zu einem zukunftssicheren Partner für die Schweizer Gesundheitsversorgung.
Trotz des rasanten Wachstums bleibt Pandido.ch ein kleines, aber dynamisches Team von etwa 20 Mitarbeitenden. Das Unternehmen setzt bewusst auf eine enge Zusammenarbeit mit Ärzten und Praxen, um die Lösung kontinuierlich an die tatsächlichen Anforderungen anzupassen. Ein Beispiel dafür ist die jüngste Integration von KI-gestützten Algorithmen zur automatischen Erkennung von Wiederholungsdiagnosen – ein Feature, das bereits in Pilotprojekten mit zwei Zürcher Kliniken erfolgreich getestet wurde.
- Seit 2020 nutzen über 300 Schweizer Ärzte die Pandido-Plattform, davon 15 % in den Kantonen Zürich, Aargau und St. Gallen.
- Durch die Nutzung sparen Ärzte im Schnitt 15–20 Stunden pro Woche – eine Ersparnis von bis zu 250 Euro pro Jahr pro Praxis.
- Die Lösung ist mit 92 % der Schweizer Krankenkassen und Kantonsdatenbanken kompatibel, darunter auch mit der e-Rechnungspflicht ab 2025.
- Seit 2022 arbeitet Pandido.ch mit der Universität Bern an einer Studie zur Verbesserung der Patientenzufriedenheit durch digitale Dokumentation.
- Das Team besteht aus 20 Mitarbeitenden, davon 12 mit medizinischem Hintergrund oder IT-Erfahrung.
